|
<
Rückwärts Zurück
Vorwärts >
Im Schatten des Künstlerhauses
Dicht im Schatten des Künstlerhauses haltend, hatte er sich aufgestellt. Seine stahlgrauen Augen schauten aufmerksam umher und sein Interesse blieb bei der Frau, die sein Blick einfing. Ihre Gangart, ihre Kleidung war gänzlich unauffällig und doch verfolgte er weiter ihre Gestalt, sah sie im Magierladen verschwinden.
Einige Zeit später bemerkte er diese kurze Bewegung auf dem Dach, sah das feine, schmale Rohr. Seine Instinkte wurden hellwach, die Augen suchten den Markt ab und schnell glaubte er das Ziel gefunden, auf welches dies Rohr zeigte, dessen Gebrauch er sehr wohl kannte.
Wenige Momente später sah er, wie der schmierige Kerl sich an den Hals griff, wissend,
dass dieser vermeintliche Stich sein Tod war.
Er würde erst sterben, wenn sie längst fort wahr, das wusste er.
Oh ja, sie war gut und einen Moment lies er ab von den Menschen auf dem belebten Platz, versank in Erinnerungen.
Lange schon hatte er sie nicht mehr gesprochen, ihren matten Schimmer in den Augen gesehen.
Die Tür des Magierladens schwang auf und die Frau trat heraus.
Genauer beschaute er sie aus den Schatten der Hauswand heraus. Sie nutzte Magie, um sich zu tarnen.
Ein leichtes Schmunzeln huschte über seine Züge. Oh ja, sie war wirklich gut und weit fort, wenn ihr Opfer den Weg ging, den sie ihm mit ein wenig Atem gewiesen hatte. Tödlichem Atem.
Als sie wenig später auf ihrem Pferd ankam und die Szenerie betrachtete, den Heiler den Kopf schütteln sah, lag die Mauer des Künstlerhauses noch immer im Schatten.
Doch in den Schatten war kein Augenpaar mehr, welches sich auf sie richtete.
<
Rückwärts Zurück
Vorwärts >
|