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Die junge Priesterin war ein Gewinn für die Gemeinschaft.
Sareene hatte sie entdeckt. Ein Schmunzeln huschte über Cils Züge. Die Magierin war zweifelsohne die fleißigste von ihnen allen, wenn es darum ging, die Gesuchten zu finden.
Die Welt, die viele auch als den Zirkel des Cenarius kannten, war voll von Ungeeigneten und doch brachte die Magierin die Geduld auf, die Wenigen zu suchen und manchmal sogar zu finden. In gewisser Weise beneidete Cil sie darum.

Carvara war eine junge und sehr unerfahrene Frau, doch inzwischen war auch Cil überzeugt davon, mit ihr eine der Gesuchten gefunden zu haben. Ihre Worte waren die, der alten Sprache, ihr Verhalten offenbarte die Richtigkeit der Entscheidung.
Sie würde der Gemeinschaft nutzen und im Laufe der Zeit ihren Platz darin finden und einnehmen.

Cils Blick ging zur Seite. Er atmete ruhig und träumte wohl etwas angenehmes, wie das zarte Lächeln auf seinen Lippen verriet. Einen Moment verlor sie sich selbst lächelnd in seinem Anblick. Die Nacht mit ihm war schön gewesen und er hatte ihre anfänglichen Erwartungen erfüllt.
Ihre Hand strich sacht über sein braunes Haar, eine Strähne aus seinem Gesicht.

Leise huschte sie unter der Decke hervor. Der Raum lag noch im Zwielicht des gerade erst aufkommenden Morgens. Wenn er erwachte, würde sie nicht mehr hier weilen. Ob sie einander wiedersahen lag in den Schatten der Zukunft verborgen.
Der Augenblick ihrer beider Leidenschaft war einander verschenkt.

Kaum ein Geräusch machte sie als sie sich anzog. Mit sanften Schritten ging sie zur Tür und blickte nochmals zu ihm zurück.
„Träume süß, mein Held. Die Götter mögen dich behüten!“, flüsterte sie in die Stille des Raumes.
Dann schloss sich die Tür hinter ihr und sie eilte dorthin, wo man sie in weniger als einem Stundenglas erwarte.

 

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