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Sacht erhob sich die junge Elfin und strich ihr Kleid glatt. Das Gebet für Elune, dass sie jeden Morgen sprach, war beendet und Danelai lächelte verträumt in den beginnenden Tag.
Ihre Seelenschwester hatte eine gute Wahl getroffen und sie freute sich, ihr gefolgt zu sein. Diese Gemeinschaft von Frauen war eine harmonische Familie hier im fremden Land.

Die Menschenfrauen dieser kleinen Gruppe waren ihr näher als jemals zuvor irgendein anderer Mensch. Rassen und Herkunft schienen hier kein Hindernis zu sein, nie zu stören. Es gab nur das Gefühl der Gemeinsamkeit und Geborgenheit, die sie so sehr genoss.

Ohne Vion würde sie nicht sein wollen und nur deshalb war sie anfangs gefolgt, aber inzwischen war das Gefühl des Argwohns verflogen und sie selbst fühlte sich sehr wohl hier.
Wenn doch nur alle so fühlen könnten und viele der schrecklichen Kämpfe enden mochten, dachte sie im Stillen.

Frieden und Harmonie waren doch so kostbare Güter. Schlimm, dass so viele Wesen sie nicht hüteten. Während sie so nachdachte, packte sie ihre kleine Tasche mit den Dingen voll, die sie stets mit sich trug und tunlichst auf Vollständigkeit überprüfte, bevor sie loszog.

Als Priesterin Elunes hatte sie gelobt zu Helfen, wo Hilfe nötig war und Leben zu schützen, welches bedroht wurde.
Sicher würde sie auch heute wieder einen zu wagemutigen Abenteurer treffen, der dankbar ihre heilenden Hände auf seinen Wunden verspürte.

Anderen zu helfen schenkte ihr Glück und Zufriedenheit, wie kaum etwas anderes. Nur der Gesang der Wälder, die Vielfalt der Stimmen und Geräusche lösten in ihr ein ähnlich schönes Fühlen aus. Der Tag war jung und schön und Elune mochte es fügen, dass sie heute nur helfen durfte, nicht auch selbst kämpfen musste.

 

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