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Die Türen zu den Hallen der Ader des Lichts fand sie verschlossen vor. Mehr als ein sachtes Rütteln versuchte sie nicht am Knauf der Türflügel. Sie wußte, der Balken hinter der Türe verschloß diese und der Zugang war ihr von gleicher Stund an verwehrt.

Mit nachdenklichem Blick und gefühltem Bedauern wandte sie sich ab. Die Ehre sich zu verabschieden ward ihr genommen und sie begriff sehr wohl diese Sprache, die man ihr hatte zu Teil werden lassen.

Kein Abschied von ehemaligen Freundenward möglich , sondern ein Ausschluß ob ihrer Abkehr widerfuhr ihr. Sie versuchte est gar nicht, den Balken mit ihren magischen Kräften zu bewegen. Die Frau in ihr war zu tiefst verletzt, denn die Bande der Freundschaft waren all zu schnell gerissen, wie sie nun unmissverständlich feststellte.

Sie lenkte ihre Schritte fort von den Hallen, in denen sie einst Wohlwollen und Freundschaft geglaubt hatte. Die Kälte des Augenblicks hüllte sie ein und sie zog ihren Umhang enger um ihre Schultern.
Die Weichheit ihres Gesichtes wich der Härte in ihren Züge. Freundschaft und Liebe, so wurde ihr gewahr, waren verlockende Lügen. Lügen, denen sie von diesem tage an nie wieder erlegen würde. Heilig mutete ihr stummer Schwur an und die lodernden Flammen in ihrem Blick kündeten von dem neuen Weg, den sie beschreiten würde.

Ein Name aber, jenen, den sie einst verehrt und respektiert hatte, vielleicht gar mehr, schrieb sich brennend in die Tiefen ihrer verletzten Seele. Auf immer bewahrt und verdammt, ob der geraubten Chance sich von denen zu verabschieden, die ihr einst wert gewesen.

 

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