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ANDERGAST

Königreich: Von Militär und Handwerk rund um die Steineiche, eine als Baumaterial begehrte Baumart, geprägt. Große, tiefe Wälder dominieren das Landschaftsbild. Im Norden wird Andergast vom Orkland, hinter der natürlichen Bergmassivsgrenze namens Steineichenwald und im Westen vom seit Urzeiten verfeindeten Königreich  Nostria begrenzt. Spärlich bewohnt, umfasst die Bevölkerung gerade einmal um die vierzig Tausend Menschen, die zumeist in Dörfern innerhalb der dichten Wälder leben. Das Land ist in einzelne Gebiete unterteilt, die den Vasallen des Königs unterstehen.
Kulturell und wissenschaftlich ist das Land sehr rückständig und die Einwohner halten wenig von Neuerungen. Aberglaube, Härte und Widerstandskraft sind wohl die auffälligsten Merkmale des in Andergast beheimateten Menschenschlages. Andergaster sind dafür bekannt, auch aus dem letzten Rest noch einen Nutzen herauszuholen. Die weit verbreitete Armut zwingt diese Eigenschaft auf.

Stadt: Die Königsstadt und auch einzige Siedlung des Landes Andergast, welche die Bezeichnung Stadt verdient. Ungefähr sechs Tausend Menschen leben dort, wo einst eine Holzfällersiedlung die Stadt begründete.
Andergast wurde dort gegründet, wo die aus dem Norden strömende Andra in den aus dem Osten kommenden Ingval mündet. Zusammen fließen sie gen Osten und bilden so wichtige Wasserstrassen auf denen nicht zuletzt auch die kostbare Steineiche geflößt wird. Von Andergast ausgehend führt die einzige befestigte, stellenweise sogar gepflasterte Strasse des Landes nach Osten in Richtung Mittelreich und damit der Kaiserstadt Gareth.
Im Süden und Osten vom Wasser begrenzt und von einem inzwischen an vielen Stellen eher einem sumpfigen Band gleichenden Wassergraben umgeben, liegen westlich und nördlich der Stadt Felder, Weiden, Wiesen und Waldland.
Einzig in Andergast sind Waren aus der Fremde erhältlich und ganz Andergast umgibt eine Stadtmauer. Die Strassen sind unbefestigt und selbst in regenarmer Zeit kann man dort knöcheltief im Schlamm versinken. Fachwerk der in der Höhe sich entgegenwachsenden Gebäude und schmale Gassen prägen die Optik der Stadt. Einzig die König-Wendolyn-Allee ist breit gehalten und verläuft über den Markt quer durch die Stadt, so das Nordtor und Südosttor verbindend.
Wühlschweine sind kein seltener Anblick in der Stadt, laufen sie, mit Brandmarken versehen, doch frei herum. Die Eichelmast ist ein wichtiger Bestandteil der andergaster Wirtschaft und so halten sich mitunter auch Städter einige Tiere, die sich die meiste Zeit selbst überlassen bleiben. Hin und wieder treibt ein städtischer Schweinehirt die Tiere in den Wald.
Über der Stadt, de in Zunftviertel unterteilt ist, hängt schwer und stetig der Geruch von Holzfeuern, der sich von nichts vertreiben lässt.

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