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„Komm wieder ins Bett, Peter“
Ihre Stimme schenkte mir ein angenehmes Kribbeln auf der Haut. Wärme
und Sanftheit klangen darin ebenso mit, wie die Leidenschaft der letzten
Stunden. Ich mochte Serin sehr und noch mehr, was sie mit mir
anzustellen vermochte.
Ihre Haut war weich wie ein jefenischer Pelz und ihre Augen tiefer als
die Weiten des Raums. Dieser zarte Duft von Keninablüten, der sie
umgab, ließ mich nicht selten alles andere vergessen. Serin war wohl
keine Frau fürs Leben, aber derzeit die Frau, die mir gab, was ich
brauchte.
„Ich kann nicht, Serin. Ich muss fort. Das haben wir doch heute
besprochen“
Sie richtete sich auf und die dünne Decke glitt an ihrem Körper herab.
Einen Augenblick ergab ich mich diesem Anblick, den sie zweifelsohne
bewusst präsentierte, um mich zum Bleiben zu bewegen.
Ihre Schönheit spielte mit meinen Prinzipien und ihr Busen, der sich
sacht unter ihrem Atem hob und senkte, fesselte meinen Blick.
Warum nur, musste ich ausgerechnet heute diesen Termin erfüllen. Mir
war vielmehr nach einer Wiederholung der letzten Stunde. In ihrer Nähe
konnte ich die Sorgen und Probleme ausblenden, mich fallen lassen und
Kraft schöpfen.
Ich zwang mich dazu den Blick von ihrer alabasternen Haut zu lösen und
sah in ihre malzbraunen Augen. Unwillkürlich musste ich lächeln und
sie schenkte mir einen lasziven Blick, ein verführerisches Lächeln,
das mich körperlich berührte.
Ein leises Seufzen erklang und ich stellte verzögert fest, dass es von
mir stammte. Sacht schüttelte ich den Kopf.
„Es geht nicht, Serin. Dies Geschäft ist zu wichtig und der Kunde zu
leicht zu verstimmen. Ich muss gehen, mein Herz“
Ihre Augenbrauen trafen sich über der Nasenwurzel und ein loderndes
Feuer aufkommender Wut glomm zwischen ihren gekniffenen Lidern auf.
Ich lächelte weiter, denn auch dies Temperament mochte ich an ihr.
Eilig griff ich meine Jacke und die Tasche, wendete mich zur Tür.
„Peter, ich hasse dich, wenn du jetzt gehst!“, warf sie mir giftig
wie ein Lenkäfer nach.
„Ich weiß, mein Herz, aber du wirst mich lieben, wenn ich zurückkehre“
Die Berührung des Sensorfeldes an der Wand ließ die Türe aufgleiten
und ich verließ das Zimmer. Leise zischend schloss sie sich wieder
hinter mir und ich verharrte einen Augenblick schmunzelnd. Gleich würde
es passieren, dachte ich in gewisser Vorfreude und kaum, dass der
Gedanke gedacht war, erklang ihr lauter Schrei gefolgt von einem hellen
klaren Klirren.
Die Vase auf dem Eckschrank hatte ihr Leben ausgehaucht. Oh ja, ich
mochte Serin und ich freute mich darauf, sie wiederzusehen.
Eilige Schritte brachten mich zum Mietgleiter. Ich war spät dran und
diese Ladung sollte pünktlich ankommen. Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit
waren in diesem Geschäft die beste Werbung.
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